Lexikon

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Hier sind ein paar ausgewählte Ausdrücke aus dem täglichen Leben eines Bauherrn angeführt und kurz erklärt:


Ausbesserungsarbeiten: die Reparatur kleinerer Schäden rund ums Haus wird zu fairen Preisen schnell organisiert.

Altbausanierung: kann von der Trockenlegung feuchter Mauern über die Aufbringung innenliegender Wärmedämmung bis zum Fenstertausch und Parkettbodensanierung bedeuten, ebenso wie die Organisation und Abklärung diverser Förderungen.

Bauaufsicht: das Einholen aller benötigten Kostenvoranschläge, die Koordination des Bauablaufes, die Rechnungskontrolle der Fremdfirmen und eine umfassende Beratung werden Ihnen bei diesem Service angeboten.

Bauphysik: darunter versteht man die Berechnungen von Wärmeschutz (z.B. Dämmfassaden), sommerlicher Überwärmung (z.B. durch Außenjalousien) und des Schallschutzes (z.B. Trittschallschutz).

Brandschutz: die Planung von technisch erforderlichen Anlagen für den Brandschutz mit Firmenpartnern.

Controlling/Baucontrolling: die detaillierte Ablaufplanung der Bauwerksherstellung, regelmäßige Rechnungsüberprüfung mit Übereinstimmung des Baufortschrittes. Überwachung von Projektabläufen sowie Projektsteuerung Bauvorhaben in termin- und kostenmäßiger Hinsicht. Wir sehen unsere Aufgabe im Baucontrolling darin, dem Bauherrn jederzeit und für jede Frage zum Projekt zur Verfügung zu stehen und ihm dadurch Sicherheit und Vertrauen zu geben.

Calciumsilikat: Calciumsilikatplatten (Lamda Wert 0,07 W/mK) sind wärmedämmende Platten, speziell bei der Innendämmung von feuchtem Mauerwerk.

Clearing: gemeinsame Abklärung, ob und wie Ihre Wünsche realisierbar sind.

Dachausbau: Zubauen, Aufstocken oder einen vorhandenen Dachstuhl nutzen? Ein Gespräch mit uns könnte Abhilfe schaffen und Ihnen die Entscheidung erleichtern.

Dachformen: Satteldach, Walmdach, Krüppelwalmdach, Krüppelwalmdach mit Schopf, Pultdach, Mansarddach, uva.

Dämmung: schützt das Gebäude vor Wärmeverlust im Winter und vor Überwärmung im Sommer. Hierbei ist der Lamda Wert (sie Erklärung unter Lamda-Wert) zu beachten.

Energiekennzahl: ist der gebräuchlichste Vergleichswert, um die thermische Qualität der Gebäudehülle zu beschreiben. Sie sagt aus, wieviel Energie Sie pro Quadratmeter Fläche im Jahr benötigen und wird in kWh/m²/a angegeben. Diese Kennzahl kann leicht in €/m² umgerechnet werden, weil man den Preis einer kWh kennt. Die Energiekennzahl wird von der Gebäudehülle bestimmt.

Erdaushub: hierzu gehören die Herstellung eines Schnurgerüstes, der Erdaushub und die Einbringung einer Drainageschicht.

Einreichplan: das sind die benötigten Planunterlagen inkl. Baubeschreibung für die Genehmigung bei der zuständigen Baubehörde.

Energieausweis: auch als Energiepass bezeichnet. Ist ein Berechnungsverfahren zur Bestimmung des jährlichen Heizenergiebedarfes bzw. der Energiekennzahl eines Gebäudes.

Fassade: die dritte Haut des Menschen mit der richtigen Berechnung können Sie langfristig viel Geld sparen.

Finanzierung: die richtigen Partner zur Finanzierung Ihres Eigenheimes finden Sie über uns.

Grundstücke: wir unterstützen Sie bei Organisierung eines Grundstückes bis zur rechtlichen Abwicklung beim Ankauf.

Gleichenfeier: Tradition nach der Errichtung des Dachstuhles durch den Zimmermann, bei der ein Tannenbaum auf der Dachspitze (First) angebracht wird. Entstanden aus der Tradition der Handwerkszünfte, die bis ins Mittelalter zurück reicht, als Würdigung der Arbeit der Handwerker und als Ausdruck gegenseitiger Wertschätzung zwischen Bauherren und Ausführenden.

Gartenbetreuung: Rasen mähen, Sträucher schneiden, Baumpflege durchführen oder auch die komplette Entfernung einzelner Bäume und Sträucher können wir Ihnen anbieten.

Hausbetreuung: wir organisieren Reparaturen durch Fachfirmen oder führen Reinigungsarbeiten rund ums Haus durch.

Hanf: nachwachsender, heimischer, ökologisch unbedenklicher Dämmstoff (Lamda Wert 0,04 W/mK) für nahezu alle gängigen Anwendungsbereiche.

Heizenergiebedarf: der in der Heizsaison benötigte, rechnerisch ermittelte Wärme- bzw. Energiebedarf des Hauses (siehe auch Energieausweis).

Innenausbau: dazu zählen die Errichtung der Innenwände, die Verlegung der Installationen, die Herstellung des Fußbodenaufbaues und die Abschlussarbeiten durch den Fliesenleger, Maler und Tischler.

Installateur: Gas,- Wasser,- Heizung,- Lüftung- und Elektroinstallationen auch hier ist eine exakte Planung vor Baubeginn nötig, um Ihnen unnötige Kosten zu ersparen.

Juristisches: bedeutet die Vertragserrichtung beim Grundstückskauf bis zum Bauträgervertrag bei einem Rechtsanwalt bzw. Notar.

Jalousien: dienen der individuellen Lichtregulierung in Ihrem Wohnraum.

Jute: alternativ zu herkömmlichen Produkten für Ihr Eigenheim bietet sich dieses ökologische Produkt z.B. für Stufenmatten oder Teppiche an. Im Garten können Sie Jute als Ballengewebe zum Ballieren von Pflanzenballen verwenden.

Keller: kauft man einen Fertigteilkeller oder läßt man ihn vom Baumeister errichten ein Kostenvergleich zahlt sich aus.

Kostenvoranschläge: können unverbindlich von den verschiedenen Anbietern einer Leistung eingeholt werden. Ein Vergleich von mehreren Anbietern zahlt sich immer aus und ist sehr empfehlenswert.

Kork: wird in verschiedenen Formen angeboten und kann für einige Anwendungsbereiche bei der Dämmung (Lamda Wert 0,04 W/mK) verwendet werden. Hinzu kommt, dass der Anbau der Korkeiche (z.B. in Portugal) aus ökologischer Sicht sinnvoll ist.

Lambda Wert: die Wärmeleitfähigkeit eines Bau- oder Dämmstoffes gibt Auskunft über seine Wärmedämmfähigkeit, die durch seine Wärmeleitzahl Lamda (Lambda W/mK) ausgedrückt wird. Je kleiner dieser Wert, desto bessere Wärmedämmeigenschaften besitzt der jeweilige Baustoff.

Lebens(t)raum: durch sorgfältiges, langfristiges Überlegen und intensive Planungsgespräche erreicht man ein Maximum an Lebensqualität.

Lehm: alternative, ökologische Möglichkeit zum Verputzen des Hauses.

Magerbeton: ein unbewährter Beton z. B. für Ausgleichsschichten.

Mörtel: Klebeschicht zwischen den Ziegeln.

Niedrigenergiehaus: wird meist als Haus mit einer Energiekennzahl (siehe Energiekennzahl) zwischen 20 und 50 kWh/mLamda/a definiert.

Natursteine: vielseitig verwendbar, z. B. für Pflasterungen, Fußbodenbelege, Stützmauern oder Gartengestaltung.

Nutzwasser: gesammeltes Regenwasser zur Verwendung für die WC Spülung, Waschmaschine, Gartenbewässerung und Autoreinigung um Wasserkosten bis zu 50% zu sparen.

Oberlichte: oberer Teil eines Fensters bzw. einer Türe zur zusätzlichen Belüftung und/oder Belichtung.

Ornamente: Fassadenelement bei Stilfassaden.

Polierplan: Detailplan zur Ausführung der Bauarbeiten.

Polystyrol: expandiertes Polystyrol (EPS) ist ein Dämmstoff, der für alle Anwendungsbereiche möglich ist. EPS hat gute Wärmedämmeigenschaften (Lamda Wert 0,04 W/mK). Extrudiertes Polystyrol (XPS) wird vor allem in Nassbereichen und bei hoher Druckbeanspruchung eingesetzt (Lamda Wert 0,03 W/mK). Die Herstellung von Polystyroldämmstoffen ist im Vergleich zu "natürlichen" Dämmstoffen relativ umweltbelastend.

Quarzsand: Quarzsande kommen in Österreich in Form von Ablagerungen vor. In verschiedenen Körnungen erhältlich und für vielfältige Verwendungszwecke einsetzbar. Hauptverbraucher der Quarzsande sind die Glasindustrie und das Gießereiwesen, daneben die chemische Industrie. Sie haben optimale Verarbeitungseigenschaften, sind abriebfest (Härte 7 der Mohschen Härteskala), natürlich, frost- und tausalzbeständig, kalkfrei.

Qualitätsmanagement: durchgehende, einheitliche Kontrolle zur Sicherung/Gewährleistung der besten Qualität während der gesamten Bauzeit

Querkräfte: auftretende Kraft im Zuge einer statischen Bauteilberechnung.

Raumaufteilung: eine sinnvolle, gut geplante und durchdachte Raumaufteilung vor Baubeginn erspart Ihnen eventuelle spätere, kostenintensive Änderungen.

Rigol: Abflußrinne zur Entwässerung z. B. von Hauseinfahrten.

Schalung: vorübergehende Konstruktion zur Erstellung von Stiegen, Unterzügen, Betonmauern,...

Solaranlage: dient durch Nutzung der Sonnenenergie der Warmwassererzeugung und spart Energie und Kosten.

Stroh: ist ein in großen Mengen regional verfügbarer, nachwachsender Rohstoff der eine gute Dämmwirkung (Lamda Wert 0,045 W/mK) besitzt. Anwendung findet Stroh als wieder entdeckter Dämmstoff sowohl in der Zwischensparren- und auch als Fassadendämmung.

Taupunkt: ist der Punkt in der Gebäudehülle an dem, wenn die Luft abgekühlt wird, die relative Feuchte ansteigt (die absolut enthaltene Feuchtigkeit bleibt gleich) und 100% erreicht. An diesem Punkt entsteht nun Tauwasser (Kondensation).

Thermoputz: Putz zur zusätzlichen Wärmedämmung, dient der langfristigen Kostenersparnis.

Unterzug: befindet sich unterhalb einer Deckenkonstruktion und dient der Lastaufnahme und verteilung.

U-Wert: ist ein bauphysikalischer Wert, der angibt, wie viel Wärmeenergie durch 1 m2 eines Bauteils bei einem Temperaturunterschied von 1 °C (zwischen innen und außen) verloren geht.

Vakuumdämmung: Vakuumdämmplatten kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn sehr gute Wärmedämmung (Lamda Wert 0,0042 W/mK) gewünscht und nur sehr geringe Bauteilstärke möglich ist (z.B. Dämmung Kellerdecke oder unter Fußböden) und sie beschädigungssicher eingebaut werden können.

Vertikalisolierung: verhindert das Aufsteigen von Feuchtigkeit und Salzen im Mauerwerk.

Velux: Markenname für diverse Dachflächenfenstermodelle und Solarkollektoren.

Wärmebrücken: Bauteile, die keine oder eine sehr geringe Wärmeisolierung haben, wie z. B. bei Balkonanschlüssen oder Fensterüberlagern.

WU-Beton: wasserundurchlässiger Beton; wird für Kellergeschoße verwendet, bei denen die Gefahr des Grundwassereintrittes besteht.

Xella Dämmsysteme: die Multipor Mineraldämmplatte ist eine umweltfreundliche, leicht zu verarbeitende und leistungsfähige Alternative zu herkömmlichen Wärmedämmstoffen.
Die Mineraldämmplatte besteht aus den natürlichen Rohstoffen Sand, Kalk, Zement und Wasser. Der rein mineralische Dämmstoff ist dampfdurchlässig und nicht brennbar. Faserfreiheit und Formstabilität ergeben Vorteile in der Verarbeitung.

Xyladekor: ein Produkt von vielen, das als Holzschutz verwendet wird.

Ytong Plattendecke: das Produkt aus Porenbeton wird aus den natürlichen Rohstoffen Sand, Kalk, Zement, Wasser und einem Treibmittel hergestellt. Die Ytong Plattendecke (Fertigteilsystem für Decken- oder Flachdachlösungen) ist eine massive Flachdach Decke mit Wärmedämmung. Sie wird nach Naturmaß gefertigt.

Ytong Verbundstein: besteht aus den gleichen Materialien wie die Ytong Plattendecke und findet Verwendung in der Herstellung von Außen- und Innenwände, alternativ zum Ziegel.

Zellulose Dämmstoff: Lamda Wert 0,04 W/mK, hergestellt aus altem Zeitungspapier, eignet sich vorzüglich zur Dämmung von Hohlräumen zwischen den Sparren im Dachbereich, Balkendecken und Holzständerwänden. Die Verwertung von Altpapier ist aus ökologischer Sicht sinnvoll.

Zement: dient als Bindemittel bei der Herstellung von Beton, Mörtel und Putzen.

Ziegel: Baustoff aus gebranntem Lehm; dient zur Herstellung von Mauern und Decken.

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